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PADIAMENOPE BA PALLAWATSCHS TAGGINGS: CUCUMBERIAN CHUZPISMS

GROTESKES AUS GRÜN-GURKISTAN "cucumberian chuzpisms"
Unverschämtes, Cuke-Chuzpe, Frechheiten, Hoax, böse Kommentare, Zeitgeist-Schelte, GurkenPower, Pranks, Gherkin-World, Werbe-Knüppeleien, Satire, Glosse, Zynismen, Essays, groteske Kurzgeschichten, LesArt, Sardonisches vom grünen Teufelchen, harte Attacken gegen politically uncorrectness, ziemlich heftige Shorties, Aphorismen, Apercus, NETtigkeiten aller ART, Gedanken, Philosophisches, Ordinäres, auch: Intellektuelle Outputs, scharfes Raillieren, geile Wortspiele, freundliche und megaunfreundliche Bemerkungen, bissige Anmerkungen, Statements, Hardcore-Flashing, Pumpgun-Poetry vom Foinsten, Cucumber-Logicals, Cornichons-Mindfarts, Gurken-Grotescals, Pickle-Power-Postings, heavy tags, MIND-ORGASMS, interessante Denkansätze, Kultur, Kunst, Autoren-Trash, Trash-Writings, starke Sprüche, Bekenntnisse, das Gherkin-Credo, Manifesto eines manisch Depressiven, grüne Galle,Bloggosphere, Bloggo-Maniac, Night-Shifter, crazy Blog-Stuff, Bloggo-Punk, Anarcho-Blogger Gherk´, SITRA ACHRA, Komkommer-Bloke, Cuke, the unbelievable Wix Pickle präsentiert: MY GREEN CUCUMBERIAN CHUZPISMS! FOR FUCK SICK, FOLKS! FOR DOUBLE-FUCKING-WHIFFY-SHIZZLE-SKEET-BIZZLE!! Have some fun with the green gherkin!




Verfasst am 02.08.2010 23:14:56 Uhr
HOAX - RAILLIEREN - PRANKS: HIER ENDLICH DIE HILFESTELLUNG UND DIE TIPPS FÜR EINSTEIGER!
ES IST SOWEIT! Du willst ein wenig subversiv werden? Okay!

Meine Kompetenz hört stets dort auf, Chabibi, wo die Imponderabilien anfangen, mon ami!

In unregelmäßigen Abständen werde ich, Cheflogistiker in Sachen Pranks, HOAX und Ver- wirrungsstiftung allgemein, ein paar Tipps geben, wie die allgemeine Verunsicherung voran- getrieben werden kann. Wichtig dabei sind: Unbedingter Wille, Zähigkeit, Ausdauer (auch mal einen bösen Scherz über 3 oder 4 Wochen durchzuhalten, um zu einem annehmbaren Ergebnis zu kommen), die Wucht der Erkenntnis, Persönlichkeit, Standfestigkeit, Glaube (ganz besonders der in die eigenen Fähigkeiten), Kreativität, Spontaneität, gute Freunde in allen Windrichtungen, die stets gut zu erreichen sind (FLASHMOB-ACTIVITY), Ideen satt, und – natürlich – etwas Geld! Habt Ihr Bock auf Chaos und Unruhestiftung? Könnt Ihr auch damit leben, dass Eure Aktion Asche verschlingt, Euch eventuell keinerlei Ehre einbringt –
jedoch eine ganze Menge an Genugtuung, Fun und Gesprächsstoff schaufelt? Wer sich keine Erinnerungen schafft, der kann sich auch nicht erinnern, wusste bereits Altmeister Hüsch zu tönen. Im Netz seid IHR der König/die Königin. Während und nach der Aktion seid Ihr nur, das bitte ich zu bedenken, Hilfsmittel zur Erlangung des Effekts. Ein Rädchen unter vielen – es sei denn, Ihr allein habt die Idee und sorgt für die (alleinige) Umsetzung. Gut denn, gehen wir es an. Hier sind zunächst einmal 3 recht nette Ideen.

1) PIUS BRUDERSCHAFT VERARSCHEN

Ein sehr netter Zeitvertreib…. Fast ebenso lustig wie ein Besuch im „Phantasialand Brühl“, wenn nicht erbaulicher und spaßiger. Was ist zu tun?? Ihr braucht, sobald bekannt wird, wo unsere geliebte Pius Bruderschaft auftauchen wird, um mal wieder alles in Grund und Boden zu beten (vorrangig Abtreibungsbefürworter, Schwule, Partyfans, Befürworter der „leichten Drogen“, auch Befürworter der Freigabe von Cannabis-Produkten, Schwulenehe-Befürworter und natürlich alle, die zur Pille und zur Lümmeltüte raten), eine Flashmob-Aktion. Man trifft sich dort, wo die rechtslastigen, ultrakonservativen, fanatisch-katholischen Antisemiten sein werden (zuletzt auf dem Christopher Street Day = CSD in Stuttgart) und gesellt sich zu jenem tapferen Häuflein, das allein schon vom Outfit her sofort auffällig ist (bieder, zugeknöpft, ein Pfäfflein inmitten – in Stuttgart war es Gerd Heumesser). Nun wird gebetet auf Teufel komm´ raus´ - und dabei eifrig ein Schildlein hochgehalten. Auf den meisten Schildern steht so etwas wie „Achtet Gottes Gebote“. Ihr aber haltet in die Höhe: „Ächtet Gottes Gebote“. Das fällt so nach und nach auf. Die Gegner der munteren Eva-Herman-Truppe werden´s bemerken, zuerst nur stutzen, dann begreifen, schließlich herbe ablachen. Die Bruderschaft selbst wird es wahr- scheinlich erst sehr spät checken, da man die eigenen Plakate in der Regel nicht überprüft. Ist aber erst der Pfropfen von der Flasche, müsst Ihr zügig verschwinden. Und bitte vergesst auf gar keinen Fall: Konservativ kleiden. Ein Rosenkranz kann nicht schaden. Die Mädels bitte – das ist sehr wichtig – gesittet gestylt, ohne Make-up und in sittsamer Robe; die Bluse stets bis oben zugeknöpft. Unentwegtes Murmeln beliebter Bibelzitate ist zu empfehlen, wobei es auch Euch nicht gelingen wird, einen Sinn darin zu entdecken, wenn es z.B. heißt: „…gebenedeiet unter den Weibern…“ – was zum heiligen McNamara soll das bloß bedeuten? Lasst Euch nie erwischen bei gemurmelten Textpassagen aus „sympathy for the devil“ (Rolling Stones) oder „the number of the beast“ (Iron Maiden). Das kommt nicht gut. Freude werdet Ihr empfinden, wenn später, bei „Spiegel TV“, die Bilder zum HOAX gezeigt werden. Eure vielfältigen und liebevoll mit ultradickem Edding gestalteten Schilder „Ächtet Gottes Gebote“ sind die Schau!

2) ZEUGEN JEHOVAS VERARSCHEN

Ein extrem beliebter Zeitvertreib… Fast ebenso spaßig wie eine Nonsens-Runde bei Nintendo „grand theft auto“ (Chinatown Wars), in der Du keine Aufträge erfüllst, sondern Dir den Tank schnappst und mal nur so, aus Jux und Dollerei, durch die Gegend fährst, den Song von Ice-T, „Cop Killer“, lustig vor Dich hin summend. Was ist zu tun? Ihr verabredet Euch zu 10, zu 12, gerne auch zu 18 Männlein/Weiblein, ultrakonservativ gekleidet (keine TAN-Schönheiten u. auf gar keinen Fall Minirock-Beautys etc., eben keine Kens und keine Barbies), um dann bei dieser Flashmob-Aktion mit herabgezogenen Mundwinkeln, extrem unlustig und uncool, ir- gendwo in der Ecke zu stehen, bevorzugt an einem Hauptbahnhof, Busbahnhof oder auch bei einer Großraum-Diskothek/Szene-Kneipe/Fun-Tempel aller Art – das geht vom Erlebnisland bis hin zur Eislaufbahn, ganz egal. Dort stellt Ihr Euch auf (bitte nicht lachen! Nicht ein einzi- ges Mal lachen!), die Männer im grauen Anzug mit brauner Aktentasche, die Damen in züch- tigem Zwirn, gerne die beliebte Büro-Dress-Rock-Bluse-Kombination, je nach Wetterlage mit Mäntelchen und topfartigem Hut. In der Hand haltet Ihr alle ein „Erwachet!“ oder den beliebt- berüchtigten „Wachtturm“ (keine Rätselseiten, keine Promi-Ecke, auch keine Sudoku-Rätsel). Das/Den müsst Ihr Euch natürlich zuvor besorgen. Für diese Flashmob-Aktion werden pro P. jeweils 1 Erwachet und 1 Wachtturm benötigt. Beide werden, professionell, in einer Hand zur Schau getragen. Ihr sprecht keine Leute an, Ihr grinst nicht, Ihr steht da und haltet diese Teile hoch! Das muss zuvor geübt werden. Wenn auch nur ein Protagonist giggelt, kichert oder gar lacht, ist die Aktion gestorben. Alles grau in grau, mutlos, zeitlos dumpf, belämmert, bedröp- pelt, auch ein wenig lustlos und öde. Es muss so rüberkommen: Öde, schnöde, blöde! Immer mal ein Wort zum direkten Nachbarn ist erlaubt, aber bitte keine Blödelei. Sollte ein „Käufer“ tatsächlich ein Heft abkaufen: Es werden 50 Cent verlangt. Bei der Übergabe bitte todernst u. freundlich bleiben. Sollte sich jemand für „Eure Religion“ interessieren, habt Ihr die komplett versiffte Arschkarte gezogen. Es sei denn, Ihr erkundigt Euch zuvor im Internet über die Zeu- gen Jehovas. So würde jedenfalls Euer Meister vorgehen, Chief Gherkin. Und zwar so ausgie- big, dass Ihr jederzeit gute 10 Minuten des Gesprächs übersteht. Wichtig: Königreichssaal, so heißt die Versammlungsstätte, Joseph Smith gehört zu den Mormonen (wie man von SOUTH PARK her weiß!) und Beschneidung ist wieder eine andere Kiste. Macht Euch kundig. Immer dann gelingt ein HOAX, wenn alle Beteiligten kongenial vorbereitet und alle Eventualitäten – bzw. Schwierigkeiten, ganz nach „Murphy´s Law“ – bei den Vorbereitungen eingeplant wor- den sind. Eine solch geballte Häufung von Jehovas Zeugen wird sicherlich so noch niemals in Eurem Ort gesichtet worden sein. Gehet hin und kauft ab und an, nicht sofort und alle auf ein- mal, z.B. in einem Königreichssaal, einen Wachtturm und ein Erwachet bei einem der vielen, traurigen Gestalten am Wegesrand (an jedem Bahnhof zu finden). Sucht gezielt einen Stand- ort, sucht den Tag gut aus (Witterung bedenken, Ihr werdet einige Stunden dumm herum ste- hen!), sucht die Leute gut aus (wilde Mähnen, bizarre Bärte und gestylte Frisuren, die sowohl in der Wüste als auch im Freibad halten, sind für diesen Tag out!), habt Spaß und erwartet die eine oder andere Nachricht in der örtlichen Presse, im Radio oder gar im TV-Dschungel. Eine letzte Weisung: Sollte Euch ein Zeuge Jehovas ansprechen, so sagt ihm bitte dies: „Ich hab in letzter Zeit das Soll nicht erfüllt, muss hier Extra-Schichten schieben. Mein Kolonnenschieber hat gesagt, wenn ich nicht mindestens 3 Hefte verkauft habe, brauch ich erst gar nicht mehr in das Hotel zurückkommen. Und Abendessen gibt’s schon gleich gar nicht. So siehts aus, Bro!“

3) DER SOLO-TRIP (LEUTE AUS DEN MEDIEN VERARSCHEN)

Ihr müsst extrem flott reagieren. Ist der Beitrag gerade gesendet worden, dann sitzt Ihr schon am keyboard und hämmert Eure Nachricht ein. Schnell den Adressaten herausgefunden, und flugs die Botschaft munter aus der Hüfte abgefeuert. Immer ultrafix und stets up to date. Mich reizen die Boulevard-Magazine oder ein Polit-Talk, gerne auch mal eine Diskussionsrunde. Es ist ungeheuerlich, wie viel Stoff all dies birgt. Gleich nach dem Duisburg-Drama gab es diese Diskussionen, ob solche Großveranstaltungen wie (Achtung! Unwort des Jahres droht!) diese „Loveparaden“ (wenn schon falsch, dann auch noch englisch ausgesprochen, Laffpäräd´n) in Deutschland überhaupt noch genehmigt werden dürfen. Hier wird dann so mancher Mist ver-zapft und sehr viel Stumpfsinn gelallt und gelabert, abgesondert und verbal geschissen. Ich selbst bin mehr fürs Feine, Kleine – die Würze im Detail suchend. Am 2.8.2010 hatte z. B. BRISANT den Beitrag der Redakteurin Kirsten Rulf über ein herzkrankes Kind, das durch eine extrem heikle Operation gerettet werden konnte, gebracht. Darin ist nichts Lächerliches und auch nichts zum Raillieren – nur Herzerwärmendes und Anrührendes. Der Beitrag rund- um gelungen, man könnte sagen: Bravo Kirsten Rulf! Doch da, ganz am Ende, da warf die (natürlich überglückliche, leicht übermütige) Mutter ein rotes Kissen nach dem kleinen Jun- gen, der auf dem Sofa saß. Es bedeckte Gesicht und Oberkörper. Hier setzt der HOAX ein. Ich kann nun, als „entschiedener Verfechter der Rechte wehrloser Kinder“ meinen Beitrag leisten. Ich empöre mich bei der Redakteurin, warum die Mutter bei dem offensichtlichen Versuch, das Kind mittels eines roten Kissens VOR LAUFENDER KAMERA zu ersticken, nicht sofort belangt wird. „Diese Fälle häufen sich in letzter Zeit! Und die Eltern bekommen in der Regel, wenn sie nicht sogar straffrei ausgehen, Bewährungs- oder Geldstrafen. So ist das nicht länger hinnehmbar!“ Ich male also eins dieser unsäglichen WARUM?-Schilder und nehme mich, anklagend dreinblickend, mit diesem Schild auf und schicke meine Klageschrift an Frau Kirsten Rulf, per Mail-Botschaft. Der nachfolgende Schriftverkehr ist sehr erquickend und, jedenfalls für mich, äußerst erheiternd. Niemals den Eltern schreiben. Immer nur diesem Redakteur oder jener Redakteurin, gegebenenfalls der maßgeblichen Redaktion. Stets den Ton anklagend und schwerstempfindlich getroffen halten, nie aber ausfallend werdend. In der Re- daktion, bei der Redakteurin, sollte/müsste das so ankommen: Hier schreibt, sehr aufgebracht, ein Zuseher, der offensichtliches Unrecht gesehen zu haben glaubt. Grotesk, bizarr und stets – das ist bei den Pranks Pflicht – SEHR GLAUBHAFT handeln und schreiben. Ihr werdet sehr erstaunt feststellen, wie viel der einzelne Bürger doch letztlich geachtet und geehrt wird. Kein Tag wird vergehen, da ist die Antwort schon im Postfach. Und da beginnt das Vergnügen. In welcher Art ist das Schreiben verfasst? Wie gehen „die“ es an? Welchen Stellenwert hat Dein Schreiben erhalten? Es kommt auf Dich an, wie Du es formulierst. Je drastischer, desto besser (aber bitte immer daran denken: Keine Verletzungen, keine Angriffe, keine Drohungen – oder Nötigungen; das alles ist lediglich ein Spaß, und auf gar keinen Fall dazu angetan, diese betei- ligten Personen seelisch zu verunstalten; eine kleine Verunglimpfung darf schon mal sein….), dem Wahnwitz Bahn brechen, dem Unsinn alle Ehre! Zur Not kann auch, zum Schluss dieses Streichs, „aufgeklärt“ werden. Wenn von Seiten eines Senders, einer Zeitung oder auch eines Magazins gedroht werden sollte: Zurückrudern! Immer daran denken: Satire darf das! Es ist, wie viele Aktionen zuvor, eine Möglichkeit, der Gesellschaft den Zerrspiegel der (verfremde- ten) Wirklichkeit, die ja letztlich durch die Medien erschaffen wurde, vorzuhalten. Dass dabei ein wenig Wahnsinn sich einzuschleichen scheint, wer wollte DAS WOHL LEUGNEN? Die köstlichsten Momente erlebst Du dann, wenn Dir von einem bestimmten Zoo in Deutschland geschrieben wird, dass nach dem Ableben eines gewissen, einst sehr prominenten Eisbären, dessen Name der Allgemeinheit längst entfallen ist, „die linke Tatze nicht via Eistransport im Eilverfahren zugestellt werden kann“ oder wenn Greenpeace Dir schreibt, dass man nicht da- mit einverstanden sei, aus Protest gegen das Walfangverbot eine exklusive Margarine auf den deutschen Markt zu bringen, die zu 85 % aus „Blubber“ hergestellt wird (Zur Erklärung: Der Walspeck, der Blubber, wurde zu flüssigem Tran geschmolzen und dann als Lampenöl oder als Grundlage für Seifen und Margarine verwendet. Die hornartigen, faserigen Barten wurden zu feinen Bürsten und Pinseln, aber auch als "Fischbein" zu leichten Korsettstangen und zu Körben verarbeitet. Wale lieferten außerdem wichtige medizinische Wirkstoffe. Ja, der für seinen Geschmack berüchtigte Lebertran ist so vitaminhaltig und kostbar, dass er meistens nur als Zusatz verwendet wurde. Aus den Sekreten von Hormondrüsen der Wale wurden früher auch Rheumamittel hergestellt). Immer gegen den Strom schwimmen, Leute. Wenn Ihr näm- lich bemerkt, dass Ihr mit den gängigen Meinungen übereinstimmt, wird es Zeit, mal wieder ein wenig subversiv zu werden. Seid lieber intelligent und unbequem statt seriös und normal!



Euer Euch treu liebendes grünes Gemüse, THE GREEN GHERKIN!
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Verfasst am 23.02.2010 18:56:50 Uhr
G - E - D - O - P - T !!!
Keine Ahnung, warum sich immer alle so aufregen, wenn ein Promi mal auffällig geworden ist. Seit Jahrtausenden strebt der Mensch danach, sich zu betäuben. Wir alle haben ein Recht auf Rausch!! Für viele von uns existiert nur der eine Gedanke: Woran berausche ich mich heute? Dabei gibt es diverse Möglichkeiten:

1) Sex (sich die Birne eckig vögeln, das ist vielleicht ein Kick!)
2) Allohool (schon 2 Flaschen Weißburgunder bringen den Vollrausch!)
3) Droochen (es gibt über 1200 verschiedene Drogen, synthetisch/natur)
4) Ruhm (GO, DANIEL, GO!!!)
5) Macht (Rüttgers wird den Hut nehmen müssen, schätze ich mal!)
6) Geld (Allein das Scheffeln ist geil, das Ausgeben noch viel geiler)

Von mir ist daher diese nette Umschreibung:

Bekifft wie ein Remmelsogge, besoffen wie eine Mäßkann, bekokst wie eine Whitney Schnupfen! Alles muss hinein - die Hauptsache ist doch, es fördert den Kontrollverlust. Ich für mein Teil haue mir gerade eben die 12. Tasse Espresso rein. Schon jetzt schwebe ich gute 3 Zentimeter über dem Parkett. Und ich möchte noch heute an der Zimmerdecke schweben

Grüetzi wohl, Frau Stirnimaa,
fuckingly yours, the gherkin

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Verfasst am 29.12.2009 19:56:16 Uhr
EIN MODERNER RICHTER
Jener Richter, der das Mordtrio verurteilte, sagte heute wortwörtlich:

“Sie war jung, schön und lebensbejahend!“ und brummte dem Mörder
(Bruder) 9 ½ Jahre, dem Vater als Drahtzieher und Initiator die Höchststrafe (lebenslänglich), und dem Helfer 7 ½ Jahre auf. Wenn ich diesen Gedanken zu Ende denke, dann würde das bedeuten: Wäre Gülsüm nun alt, hässlich und des Lebens total überdrüssig gewesen, dann hätte es für den Bruder 6 Monate auf Bewährung, für den Vater vielleicht 8 Jahre, und für den Helfer keinerlei Strafe gegeben. Das ist die Macht der Sprache.

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Verfasst am 25.12.2009 00:00:37 Uhr
Bergpredigt zum neuen Jahr (Geistenbeck liegt hoch droben auf dem Berg - das ist also keine Blasphemie!)
ENTMYSTIFIZIERUNGSWAHN IN 2010 (EIN ORAKEL) – von Padiamenope Ba Pallawatsch

Gäbe es ein unfehlbares (deutsches?) Radarsystem zur Ortung des Weihnachtsmannes bei der Auslieferung der Geschenke, zur Ortung des jeweiligen Aufenthaltsortes des Osterhasen beim Verstecken der Eier oder auch zur exakten Ortung der „Zahnfee“ beim Deponieren des Geldes oder auch der Süßigkeiten unter dem Kopfkissen des unter Milchzahnverlust leidenden Kindes, so wäre dieses System mit Sicherheit im Jahre 2010 in Betrieb. Es ist ganz allgemein eine Entmystifi- zierung festzustellen, die ernüchternd und, in 1000 Graustufen, auch traumatisierend auf diese Erdbevölkerung einwirkt. Kaum noch eine Mär, die sich zu halten traut, kaum noch eine wie auch immer geartete Legende, die nicht auseinander genommen und zerpflückt, geschreddert und kaputt analysiert wird, kaum noch eine ‚Lichtgestalt’, der nicht doch Dreck am Stecken in vielfacher Hinsicht nachgewiesen wurde (seit dem tiefen Fall des Tiger Woods), zur allgemei-nen Erheiterung, Genugtuung und diebischen Schadenfreude. Dies wird zur Folge haben, dass die Kinder keine Helden mehr und die Erwachsenen keine Idole mehr besitzen. Auswirkung:

Tristesse, dumpfes Phlegma, Schwermut, größtmögliche allgemeine Verunsicherung (von den Experten gerne GAV, im liebevollen Kontext zum GAU, dem größten anzunehmenden Unfall wie z.B. in Tschernobyl, benannt) und eine breite Ernüchterungswelle, die ich gerne die „Ent- enthusiasmierungsphase im beginnenden Auflösungs- und Zerbröselungsprozess der Mensch- heitsgeschichte“ nennen möchte. Eine allgemeine Desillusionierungsepoche, die exakt zu be- stimmen sein wird, wenn eines Tages eine Art Rückblick gestartet werden sollte, und die sehr sicher mit dem Beginn des Jahres 2010 zusammentrifft. Ich hatte vielfach gewarnt: Im Klein- krieg rund um die Ausrottung der stilvollen Sprachgestaltung (der Duden wird jetzt, auf im- mensen Druck der Bevölkerung hin, „gewunken“ als offiziell anerkanntes Partizip Perfekt in den Sprachschatz aufnehmen [Bisher: „GEWUNKEN ist die falsche Form, GEWINKT, das ist die Norm, ich gebe es zu, es holpert, hinkt, „gewunken“ klingt richtig, falsch: „gewinkt“], im Bewusstsein unseres allgemeinen Bienensterbens, angesichts des permanenten Scheiterns aller Klimakonferenzen dieser Welt (ungerührt und tatenlos wird dieser Klimakatastrophe fast schon freudig erregt entgegen geblickt!!), im Hinblick auf so manchen Staatsbankrott und – natürlich – mit dem wachsenden Genuss an der ultimativ-finalen Katastrophe an und für sich (Katastrophentourismus und Massenunfallvoyeurismus!) wird noch in diesem jungen Jahre nachgewiesen: Jesus war stockschwul, „er hatte was“ mit Johannes, trotz der Ehe mit Maria und den daraus resultierenden 4 Bälgern, woraufhin er dann seine „Kreuzigung“ arrangiert, sich in Wirklichkeit aber durch die Unterstützung mehrerer ‚Komplizen’ nach Indien, später dann nach Ostsüdamerika abgesetzt hat, von wo aus er schließlich, ziemlich flügellahm, die Widerstandsbewegung gegen die Römer leitete und, viel wichtiger, diesen Auferstehungsge- danken recht vorteilhaft in die Welt pflanzte, nicht wissend, damit eine neue Religion gestiftet zu haben. Diese fingierte Auferstehungsposse wird, endlich nachgewiesen, die christliche Re- ligionslehre, Theologie und Theosophie, nachhaltig erschüttern. Es wird vehement nach Theo- phanie gebrüllt werden, ja sie wird so explizit gefordert werden, dass dem Schöpfer gar nichts anderes übrig bleiben wird, als diesem Ruf zu folgen. Allerdings, ein „gewisser Termindruck“ wird dem entgegenstehen, Gott wird letztlich zum vereinbarten Gesprächstermin auf dem Ge- meindeplatz in Schöllkrippen (Ü-Wagen aus 360 Ländern dieser Erde werden vor Ort sein, in allen Ecken der Welt werden gewaltige Menschenmassen vor riesigen Bildschirmen hocken – in Erwartung Seiner Ankunft – U 2, Milow und Lady Gaga werden LIVE aus San Francisco, Paris und Tokio zugeschaltet, um dann, ernüchtert (sic!), wieder einpacken zu müssen, die bit- tere Erkenntnis im Hirn: Umsonst wohl nicht gerade, aber doch vergeblich gewartet!) NICHT erscheinen, was alle Gegner sofort auf den Plan rufen wird: Es gibt ihn gar nicht! Da habt ihr es! Gäbe es ihn, käme er doch… Kam er? Nein, er zog es vor, gar nicht erst zu erscheinen. Er- go gibt es ihn nicht! Reißt die christlichen Kirchen nieder, sie erfüllen keinen Zweck. Pfaffen, Nonnen und Päpste – fort mit ihnen, denn sie existieren sinnfrei. Das wird dann so weit gehen (und ich scherze nicht!), dass sogar die Kirchencafés in so gut wie allen deutschen Städten so- fort aufgegeben werden. In ihnen wird es demnächst dann McDonuts-Filialen geben, die neue und extrem umsatzträchtige Idee der McDonald´s-Kette, nach McDrive und McCafé, und ich denke, wir alle wissen, dass „McMuffins“ folgen wird, folgerichtig… Und dies ist dann wohl auch quasi der Untergang der westlichen Zivilisation, die Okzident-Apokalypse! Das Ende…

Der Höhepunkt dieser Entmystifizierungswelle wird erreicht sein, wenn in einem kleinen Kaff in Schnupfen, Texas (USA) ein außerirdisches Raumschiff mit 6 Aliens an Bord landen wird -
und alle zufällig Anwesenden lahm abwinken. „Ach Gottchen, Außerirdische… Ihr seid ja so was von 90er Jahre… Total out! Und Euer Outfit… Nee, Euch gibt es zudem gar nicht!“ Von diesen Worten herb enttäuscht und außerdem auch „menschlich“ tief getroffen, werden sofort sowohl Raumschiff als auch Besatzung sanft entflimmern & entbeamen. Weil nicht sein darf, was nicht sein kann? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf! Die Erscheinung wird verblas- send verschwinden, weil hochoffiziell nachgewiesen wird, dass eine Raum- und Zeitreise hier zu unserem Planeten technisch nicht machbar ist, für keine noch so hoch zivilisierte und hoch technisierte Bevölkerung keines noch so hoch entwickelten Planeten außerhalb unserer Milch- straßenbewusstseinsphilosophie - und wenn wir uns noch so weit wie nur irgend möglich über unseren Tellerrand beugen… Nachgewiesen ist nachgewiesen! Die Wissenschaft lügt ja nicht!

FAZIT:

2010 wird dereinst als eines der wichtigsten Jahre der Menschheit gelten, gleich nach 1040 (in Erinnerung an den ersten Buchdruck in China) und der wohl ersten Nutzung der Elektrizität (1. Jahrhundert v. Chr.: Ein parthisches Tongefäß aus der Nähe von Bagdad, das 1936 von Dr. Wilhelm König gefunden wurde, enthält einen Eisenstab und einen Kupfer-Zylinder, der mit Asphalt abgedichtet war. Div. Versuche des Roemer- und Pelizaeus-Museums in Hildesheim zeigten, dass mit dieser Anordnung und Traubensaft als Elektrolyt eine Spannung von 0,5 V. erreicht werden konnte. Sie könnte zum galvanischen Vergolden verwendet worden sein) hat das Jahr 2010 entscheidenden Charakter für das Fortbestehen der Menschheit: Von nun an ist die Richtung klar – es geht steil bergab! Mythenschwund, Glaubenskrise und Beginn des stoi- schen, lakonischen, zynischen Hinnehmens des Zerfalls aller Werte, hierfür wird 2010 stehen!

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Verfasst am 18.12.2009 00:39:15 Uhr
MoMa - Was Deutschland am frühen Morgen so umtreibt...
„Im ZDF-Morgenmagazin haben wir heute erneut den Experten Dr. Reinhard Bedenkirch zu Gast, der gerne zu Ihren Fragen in Bezug auf unser heutiges Thema „Die träge Morbidität im Reifeprozess des Menschen im philosophischen Kontext zur hochwinterlichen Stimmung“ Stellung nehmen wird. Herr Dr. Bedenkirch, nochmals einen schönen guten Morgen. Wenn, wie es mir schon passiert ist, das Ego unser Selbst betrügt, trägt dieser Vorgang womöglich dazu bei, den bis ins hohe Alter stets unfertigen und nie völlig ausgereiften philosophischen Grundgedanken bezüglich der Moral und selbstredend der Charakterfestigungsentwicklung erhabener zu betrachten und letztlich gereifter wieder zu verlassen – gehe ich da richtig in der Annahme, dass dieser Vorgang mich, was den abstrakten Bezug zum Thema Tod allgemein betrifft, gerade und explizit im Winter, immanent zu bereichern in der Lage ist, nachgerade weiser, erwachsener, einfach reifer hinterlässt? Vom philosophischen Geist her also erhöht? Und natürlich, da stimmen Sie sicherlich zu, demütiger macht?“

Bedenkirch, knapp: „So kann man das nicht sagen. Das verbietet sich quasi schon von selbst, richtig?“

„Ah ja… Hier ist auch schon ein Anruf eines Zusehers, guten Morgen. Wie lautet denn Ihre Frage zu unserem heutigen Thema, Heeeerr (liest vom Blatt ab) Absinthus Schwenkpeiffel aus Wachtendonk? Ach nein, Scheißdreck, ist ja gar nicht Schwenkpeiffel, hier ist jetzt Herr Hellwach aus Geistenbeck!“

Zuseher: „Schnujschn rof ti röffel schwomm, rupfn hain paschunkel wichn schoorf. Mackna wellparf kömpfl, hüt mückel taa? Römenwumpf katampel hecks? Nembelfoom? Hutsgar tak pimpel schlempf, tawock. Kaschronk! Rempelkozz? Rünt far schickel heuch heuch nüffel schaak… Rör Honkelkesch!“

„Soweit Herr Hellwach aus Geistenbeck. Vielleicht möchten Sie direkt darauf antworten, Herr Dr.?“

“Lieber Herr Hellwach, ich habe rein gar nichts verstanden. Ne, aber auch nicht ein einziges Wort…. Nichts! Nada. Nüscht. Niente. Rien… Not a single word. Nux-Nax-Nex-Nox-Napfeltwonck! So!!“

„Eine Mail aus Schöllkrippen. Frau Armgardt Rüsterhagen fragt an: Habe die Maßeinteilung nicht verstanden. Meinten Sie jetzt Esslöffel oder Teelöffel? Und was nehme ich, wenn ich gerade kein Curcuma im Haus habe? --- (wendet sich an den Studiogast) Äh, Herr Doktor?“

Bedenkirch: „Es wird meist für die Farbgebung von Fleisch-, Nudel- und Eiergerichten genutzt….“

„Ist das so?? Nun, uns erreichte ein Fax von Herrn Paul Wilhelm aus Rütlischwur, das ist, glaube ich, in der Ostschweiz. Richtig? Guten Morgen, Herr Wilhelm… (schwyzelt) Grüezi no Rüatliaschawur!“

Starker Akzent: „Guten Morgen, ich möchte gerne wissen, ob der Experte daran gedacht hat, dass unser Selbst auch in der Lage ist, das Ego zu betrügen. Haben Sie daran schon mal in irgendeiner Form gedacht? Na?? Haben Sie?? Sehen Sie, Sie leugnen es. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? DAS ist das wahrhaft Traurige an der ganzen Geschichte! Weil nicht sein kann, was nicht…“

“Nein, Herr Wilhelm, weil nicht sein darf, was nicht sein kann! Und – nein, ich habe noch nie den Umkehrfall bedacht. Weil es, wenn Sie so wollen, technisch überhaupt nicht möglich ist!“

„Ich widerspreche heftig! Ich zitiere aus dem Buch des (lauter werdend) Professors (normale Stimme) Dr. Dr. Osgood Noonbug-Tombwhizzle von der Universität…“ (er bricht abrupt ab)

„Da haben wir die Verbindung verloren. Na ja, macht nichts, die Frage ist ja beantwortet. Ein digitaler Brief mit einer Frage. Herr Korschnick aus Oberasbach. Er meint: Geehrter Herr Dr. Bedenkirch, wird in einem Paralleluniversum jetzt gerade, in dieser Sekunde, eine Email von Herrn Kedenbirch an den Experten Dr. Norschkick verlesen, in welcher dieser die Frage stellt, ob in einer Art Spiegelverkehrter Welt gerade jetzt, zu exakt dieser Sekunde, ein Mensch mit dem Namen Nirschkock an einen gewissen Prof. Krichenbed die mehr als irritierende Frage des Inhalts stellt, ob exakt jetzt, in die… (hier bricht die Email leider völlig abrupt ab… Tja)…. Wenn Sie darauf noch eingehen wollen, Herr Bedenkirch? Nein? Das ist nur zu verständlich. Dann bedanke ich mich herzlich bei unserem Experten. Wir sehen uns nun in ca. 1 Stunde wieder. Und bis dahin können uns ja die äh uninteressierten Zuschauer mit ihren dämlichen Frag....“

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